Mutausbruch: Wie du nach dem Scheitern wieder aufstehst

Shownotes

In diesem Gespräch geht es um: • Kasias Flucht aus Polen und den Mut ihrer Mutter, neu anzufangen • den Aufbau von EMOTION und die Insolvenz im Jahr 2023 • den Verlust beruflicher Identität und den Umgang mit Selbstzweifeln • die Kraft, zur eigenen Geschichte und zu den eigenen Fehlern zu stehen • Kasias 80-Prozent-Regel für mutige Entscheidungen • den Unterschied zwischen persönlichem und unternehmerischem Scheitern • das Loslassen des Powerfrau-Ideals • drei konkrete Fragen für den eigenen „Mutausbruch“

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00:00:00: Was würdest du heute anders machen, wenn du noch einmal von vorn anfangen könntest?

00:00:05: Woran merkst Du eigentlich, dass es Zeit ist etwas loszulassen für das du jahrelang gekämpft hast.

00:00:12: Und wie findest du den Mut nochmal neu anzufangen, wenn plötzlich vieles von dem wegbricht was du dir aufgebaut hast?

00:00:19: Herzlich Willkommen bei Tasia trifft meinem Podcast über Wendepunkte mutige Entscheidungen und die Frage Wie wir unser Leben selbst gestalten können.

00:00:28: Mein Name ist Kasia Mulwolf.

00:00:30: Ich bin Unternehmerin, leidenschaftliche Netzwerkerin und Podcasterin.

00:00:36: Normalerweise spreche ich hier mit Menschen über ihren persönlichen Wendepunkt oder ihre persönlichen wendepunkte.

00:00:43: Heute gibt es keinen Gast.

00:00:45: heute möchte ich mit euch über meine eigene Geschichte sprechen.

00:00:49: Ich war in meinem Leben immer ein mutiger Mensch.

00:00:53: Ich habe Chancen gesehen, Entscheidungen getroffen, Unternehmen aufgebaut und bin auch viele Risiken eingegangen – vielleicht manchmal sogar zu viele!

00:01:02: Ich habe früh gelernt dass das Leben nicht immer nach Plan verläuft denn als kleines Kind bin ich mit meiner Mutter von Poln nach Deutschland geflohen Und habe dann von meiner Mutter gelernt, was es bedeutet ein neues Leben bei Null wieder anzufangen.

00:01:22: Später habe ich selbst Emotion gegründet – einen Medienunternehmen aufgebaut und viele Jahre lang mit einem tollen Team und einer Partnerin erfolgreich geführt.

00:01:35: Dann kam Corona-Ukraine-Krieg Einige Umstände, die mich dazu gezwungen haben mein Unternehmen Ende.

00:01:48: Das war ein Wendepunkt der mich gezwogen hat vieles zu hinterfragen auch mein eigenes Verständnis von Mut Erfolg und von Verantwortung.

00:01:58: Denn eines habe ich auf jeden Fall gelernt, Mut bedeutet nicht nur Neues zu wagen oder gegen Widerstände anzukämpfen.

00:02:08: Manchmal braucht es den größten Mut loszulassen!

00:02:14: Heute stehe ich wieder auf Bühnen und ich baue gerade als Geschäftsführerin ein Unternehmen auf.

00:02:21: Und habe ganz große Lust, wieder Neues zu gestalten drei Jahre nach der Insolvenz oder nach meinem Scheitern.

00:02:29: aber ich mache auch eine das anders als früher und habe aus meinen Erfahrungen neun Prinzipien entwickelt die ich meinen Mutausbruch nenne.

00:02:39: Es sind Erkenntnisse aus meinem Leben als Unternehmerin, Mutter, Frau und Flüchtlingskind.

00:02:46: Sie haben mir geholfen nach einer großen Niederlage wieder aufzustehen und meinen eigenen Weg

00:02:51: weiterzugehen.".

00:02:53: Und genau diese Erfahrungen möchte ich heute mit euch teilen!

00:02:57: Vielleicht steht ihr ja selbst gerade vor einer wichtigen Entscheidung oder ihr spürt das sich endlich etwas verändern muss in eurem Leben oder ihr habt vielleicht gerade selbst einen großen Wendepunkt hinter euch gelassen, dann hoffe ich sehr dass ihr aus meiner Geschichte etwas für euren persönlichen Weg mitnehmen könnt und vor allem auch Mut bekommt.

00:03:21: Euren Mut nicht Mut bekommt sondern euren Mut spürt.

00:03:25: denn ich bin davon überzeugt das wir nicht immer entscheiden können was in unserem Leben passiert aber wir entscheiden immer was wir daraus machen.

00:03:35: Diese neue Staffel von Kasia Trift wird unterstützt von der Technikerkrankenkasse.

00:03:41: Ich freue mich sehr, mit der TK einen Partner an meiner Seite zu haben bei dem Gesundheit und die eigene Kraft im Mittelpunkt stehen!

00:03:49: Und jetzt noch einmal willkommen zur neuen Folge von Kacia Trift.

00:03:54: Ich glaube, dass Mut mir tatsächlich in die Wiege gelegt worden ist.

00:03:58: Meine Wiegestand, wir wollen eigentlich nicht sprechen über das Alter, okay?

00:04:03: Ihr müsst nicht rechnen!

00:04:04: Ich bin zweiundfünfzig Jahre alt.

00:04:06: Diese Wieggestand, vierundsiebzig, in Breslau, in Polen.

00:04:09: Ninzeundeinundachtzig war ich sieben Jahre alt, meine Mutter war damals achtundzwanzig und Mitglied der Solidarneuchte der polnischen Freiheitsbewegung.

00:04:19: Als ihr die Verhaftung deswegen drohte, traf sie von ein Moment auf den anderen – ich erinnere mich noch genau – eine Entscheidung, die unser beider Leben für immer verändern sollte.

00:04:30: Sie floh mit mir nach Deutschland, also nach Westdeutschland in die Freiheit und Demokratie.

00:04:38: Sie ließ ihr bisheriges Leben zurück, die eigene Heimat, die Familie, die Sprache Und sie wusste nicht, was sie erwartet in dem Deutschland, in das sie geflohen ist und hatte ein kleines Kind mich als Siebenjährige an ihrer Seite.

00:04:55: Ich habe damals als Kind natürlich überhaupt nicht verstanden, was diese Entscheidung für meine Mutter bedeutete aber ich habe durch sie schon sehr früh etwas gelernt und es ist, dass Sicherheit nichts Selbstverständliches ist dass sich das Leben von einem Tag auf den anderen verändern kann.

00:05:17: Und auch wenn wir ganz andere Pläne haben, das Leben hat immer einen eigenen Plan für uns und dass wir trotzdem weitermachen können.

00:05:26: Das Leben geht trotzdem weiter und wir sitzen immer selbst an Lenkrad unseres Lebens und entscheiden was wir aus diesen Situationen weitermachten.

00:05:38: Meine Mutter hat mir diese Haltung vorgelebt und sie begleitet mich bis heute.

00:05:44: Und ich denke auch, dass ich nicht hier sitzen würde und so wieder voller Lebensmut nach Trotzinsolvenz und diesen persönlichen Scheitern zu euch sprechen könnte wenn sie mir das nicht beigebracht hat dass man sich, wenn etwas im Leben passiert nicht fragt warum passiert mir das gerade?

00:06:03: Sondern die Frage muss immer lauten was mache ich jetzt daraus.

00:06:08: Denn Ich bin kein Opfer meiner Geschichte!

00:06:11: Ich bin keine Opfer meines Schicksals.

00:06:14: Das ist ein Satz der glaube ich einer meiner wichtigsten Leitsätze ist oder in meinem Leben geworden ist und er hat mich auch durch meine größte unternehmerische Krise getragen.

00:06:26: Ich hatte die Möglichkeit, bei Gruner und Tja die Marke Emotion zu gründen.

00:06:31: Damals als Verlagsleiterin.

00:06:33: Und meine Vision war es Frauen darin zu bestärken ihren eigenen Weg zu gehen an sich zu glauben und sich etwas zuzutrauen.

00:06:47: gelangen und grüner und ja emotion einstellen wollte spürte ich dass sich eigentlich schon immer unternehmerin werden wollte und sprang in die selbstständigkeit denn mir gelang der erste management by out.

00:07:01: sehr geschichte bei grüne und ja und ich machte mich mit emotionen selbstständig nahm Mitarbeiter mit und baute Emotion und unseren Verlag dann zu einem Medienunternehmen auf.

00:07:14: Und aus, gemeinsam mit einer tollen Co-Gründerin Anke Rippert.

00:07:19: Wir beschäftigten zeitweise bis zu fünfzig Mitarbeiter und hatten mehrere Millionen Umsatz.

00:07:24: Ich war unglaublich stolz nicht nur auf das, was wir so wirtschaftlich erreicht haben sondern auch dass wir mit Emotionen immer wieder Frauen dazu bewegen konnten ihren Weg zu gehen.

00:07:37: Auch wenn dieser schwierig war und es hat mich wahnsinnig glücklich gemacht immer so meine Mission weiter ausleben zu können und das nicht nur mit einer tollen Ko-Gesellschaft darin und Inhaberin sondern auch mit einem großartigen Team.

00:07:53: Dann kam aber die schwierigen Jahre.

00:07:57: Es kam Corona, dann kam der Ukrainekrieg steigende Kosten.

00:08:04: Ich befand mich in einer Investitionsrunde.

00:08:08: Meine Kollegin war aus dem Unternehmen rausgegangen weil sie für sich einen eigenen anderen Weg gesehen hat und ich dachte ich nutze das als Chance noch mal neu anzufangen und startete eine Finanzierungsrunde nahm großartige Investoren an Bord und hatte Pläne, alles auszubauen und groß zu machen.

00:08:30: Und auf sichere Beine zu stellen und richtig viel Ergebnis zu machen und die Welt ein bisschen besser zu machen – zumindest die Frauenwelt!

00:08:38: Und dann habe ich es aber nicht geschafft, denn kurz bevor ich meine Finanzierungsrunde abschießen konnte, schaffte ich.

00:08:46: Sie ist nicht und bekam zwei sehr relevante Absagen und wusste dann am Ende Juni, im Jahr zwanzig dreiundzwanzig, dass ich die Insolvenz meines Unternehmens anmelden musste.

00:09:00: Dabei habe ich nicht nur meinen Unternehmen verloren sondern nahezu meine gesamten finanziellen Rücklagen verloren, mein Mann.

00:09:10: Und ich hatte noch Monate zuvor unsere letzten Rücklagen reingesteckt.

00:09:15: und ich habe aber auch etwas verloren was mindestens genauso schwer war und das war ein Stück meiner Identität denn über viele Jahre war ich kascher von Emotion.

00:09:26: Ich hab mich immer so vorgestellt bin die Gründerin Verlegerin von Emotion und plötzlich war dieses Kapitel einfach vorbei Und ich kann euch sagen, das war für mich verdammt hart.

00:09:37: Weil ich plötzlich mich auch gefragt habe, wer bin ich?

00:09:42: Wenn es Emotionen nicht mehr gibt, wer Bin Ich wenn all das wofür ich gekämpft hab, wofur ich auf so viel verzichtet hat, plötzlich nicht mehr da ist?

00:09:50: und aus diesem Moment kam eine Erkenntnis.

00:09:58: Dazu muss ich sagen, dass sich ein bisschen mehr Abstand dazu gebraucht hat bis diese Erkenntnis dann da war.

00:10:03: Aber es ist eine sehr wichtige Erkenntniss die ich mit euch teilen möchte und sie heißt das ein Unternehmen scheitern kann einen Projekt kann enden aber wir als Mensch sind so viel mehr als das was uns gerade gelingt oder eben nicht gelingt.

00:10:19: und damit bin ich bei meinem ersten Prinzip meine Smut aus Bruchst Und das Prinzip heißt, own your story steht zu deiner Geschichte.

00:10:32: Wir alle haben eine Geschichte, eine Herkunft und Kindheitserfahrungen, die uns geprägt haben.

00:10:37: Manche davon sind wunderschön Anderer würden wir vielleicht am liebsten aus unserer Biografie streichen.

00:10:44: Ich kenne dieses Gefühl sehr gut, denn als wir nach Deutschland gekommen sind wollte ich vor allem eins – ich wollte dazugehören!

00:10:50: Meine Mutter sagte immer nur nicht auffallen.

00:10:53: Wir sind so dankbar das uns Deutschland aufgenommen hat und ich wollte selber auch nicht das polnische Flüchtlingskind sein sondern ich wollte einfach so sein wie die anderen und habe unglaublich viel Energie darauf verwendet mich

00:11:07: anzupassen.".

00:11:08: Und das ist eine Seite meiner Geschichte, die auf der einen Seite eine wahnsinnige Stärke in sich hat.

00:11:22: Kinder, diese Stärke haben uns an die unterschiedlichsten Situationen, die uns im Leben passieren und so anzupassen.

00:11:30: Und das ist eine unglaubliche Stärke und auch dieses gelernt haben diesen Satz in sich zu tragen dass ich nicht das Opfer meines meiner Geschichte bin sondern immer wieder selbst aufstehen kann.

00:11:43: Das ist auch eine unglaublichen Stärke.

00:11:46: Es ist aber auch gut zu wissen, dass ich davon geprägt bin nicht aufzufallen.

00:11:54: Denn das war in meinem Leben auch ganz lange eine Hürde bis ich gemerkt habe, weil ich mich immer gefragt habe.

00:12:02: warum fällt es mir so schwer?

00:12:04: nach vorne zu treten, ob eine Bühne zu gehen oder mich in den Mittelpunkt zu stellen.

00:12:09: Warum fällt es mir so schwer, mich selber sehr wichtigzunehmen?

00:12:15: Ich habe lange dafür gebraucht das zu begreifen dass meine Geschichte auf der einen Seite eine unglaubliche Stärke mit sich gebracht hat und auf der anderen Seite aber auch mich durchaus geprägt hat Themen, die einfach mit denen ich heute gut gelernt habe umzugehen und dass ich lieber aus meiner Geschichte sozusagen die Ressourcen ziehe, die ich heute in meine Stärke umwandeln kann.

00:12:47: Und das ist eben dieses Vertrauen darauf, dass sich immer wieder aufstehen kann.

00:12:54: Und das ist auch das, was ich euch mitgeben möchte.

00:12:57: hier bei dem ersten Prinzip steht zu deiner Geschichte.

00:13:02: Dass es ganz wichtig ist sich immer mal wieder klarzumachen welche Krise hat dich eigentlich zu der gemacht die du heute bist oder zu dem gemacht der du heute bist?

00:13:13: und Was habe ich bisher schon alles geschafft und gemacht?

00:13:19: Und diese Geschichte, unsere Vergangenheit einfach ganz stark konzentriert als Ressource zu sehen.

00:13:28: So etwas wie ein Geschenk, das wir in uns tragen, egal ob es nur positiv geprägt war oder auch negativ geprägte war.

00:13:39: denn es ist wichtig, dass wir das lernen.

00:13:44: Und so habe ich auch gemerkt, dass ich zum Beispiel immer versucht hab die Erwartungen der anderen zu entsprechen und darauf waren sich viel Energie verloren habe – und auch das habe ich erkannt, dass das aus meiner Geschichte kommt, dass Ich ja damals schon so geprägt worden bin!

00:14:02: Insofern habe ich lange dafür gebraucht zu verstehen, dass meine Geschichte nicht perfekt sein muss damit ich stolz auf sie da sein darf.

00:14:12: Das gilt auch nicht für meine Insolvenz, denn ich könnte natürlich versuchen, auch dieses Kapitel in meinem Leben möglichst klein zu halten oder es kaum anzusprechen.

00:14:23: Aber dann würde ich ja einen ganz wichtigen Teil meiner Geschichte verleugnen und vor allem die Erkenntnis, die ich daraus gewonnen habe.

00:14:31: aus dieser Insolvent- und diesem Scheitern hab' ich wahnsinnig viel gelernt und deshalb habe mich auch entschlossen darüber, ganz offen zu sprechen und zwar nicht deswegen weil ich stolz bin darauf bin, dass mein Unternehmen insolvent wurde und weil ich ja auch dafür Verantwortung übernehme.

00:14:50: Sondern weil ich nicht möchte, dass dieses Scheitern künftig immer darüber entscheiden wird wer in Zukunft sein darf.

00:14:58: Denn wir können unsere Vergangenheit nicht gestalten.

00:15:00: noch das musste ich lernen aber wir können immer wieder entscheiden welche Bedeutung wir unserer Vergangenhalt in unserer Zukunft geben.

00:15:09: Und jetzt möchte ich euch daher eine Frage stellen.

00:15:13: Welcher Teil eurer Geschichte, den ihr lange als Schwäche gesehen habt, könnte in Wahrheit einer eurer größten Stärken sein?

00:15:22: Vielleicht ist es ja eine Trennung ein beruflicher Rückschlag, eine schwierige Kindheit oder eine Entscheidung die für dich, für die euch andere kritisiert haben.

00:15:33: Was wäre wenn Ihr Euren Eure Geschichte oder diesen Teil eurer Geschichte nicht länger verstecken müsste, sondern wenn ihr sagen könntet ja das gehört auch zu mir wie auch dieses Schaltern und die Insolvenz zu mir gehört.

00:15:48: Und es hat dieses Erlebnis oder dieser Teil meiner Geschichte hat mich zudem Menschen gemacht der ich heute bin und deswegen lautet eben auch mein erstes Prinzip des Muteausbruchs Own Your Story steht so deine Geschichte denn sie ist Nicht dein Hindernis, sondern sie kann deine größte Ressource sein.

00:16:09: Kommen wir zum zweiten Prinzip Trust your Strength vertraue deiner Kraft.

00:16:14: Mein zweites Prinzip klingt vielleicht sehr ganz selbstverständlich, Vertraue Deiner Kraft.

00:16:19: aber ich habe selbst erlebt wie schwer es sein kann nach der Insolvenz einfach so wieder weiter zu machen als wenn nichts gewesen wäre.

00:16:28: denn es gab einen Moment den ich bis heute sehr gut in Erinnerung habe der ist noch nicht so lange her.

00:16:34: das war der moment als die Krise vorbei war als das Unternehmen übergeben eigentlich schon getan war und ich auch dabei war mich von Emotion entgültig zu verabschieden, weil ich gemerkt habe.

00:16:47: Ich muss es loslassen um wirklich selber einen Neustart hinzubekommen und plötzlich kam dann so eine Stille und ich weiß ich war im Urlaub mit meiner Familie und in dieser Stille kam plötzlich diese Frage hoch, die mich sehr erschreckt hat.

00:17:01: Und die Frage war, kann ich überhaupt noch etwas?

00:17:05: Kann ich überhaupt jemals nochmal ein Unternehmen aufbauen und kann nicht überhaupt noch in meinem Leben erfolgreich

00:17:11: sein?".

00:17:12: Ich glaube diese Frage stellen sich viele Menschen, die einen Unternehmen Insolvent melden mussten.

00:17:20: Man fragt sich, wird mir jemals jemand noch mal vertrauen?

00:17:25: Da war alles vielleicht nur Glück wenn was geklappt hat.

00:17:29: Und ich glaube es sind Gedanken die auch ihr kennt dass wir einfach wenn etwas schief gehen sehr schnell an uns selbst zweifeln.

00:17:40: und ich glaube das gehört einfach dazu Und ich glaube, dass wir Frauen auch übrigens erschädtend gut darin sind.

00:17:49: Dann schnell in Selbstzweifel zu kommen!

00:17:51: Es kann sein das wir zehn Dinge super gemacht haben, tolle Erfolge erreicht haben und dann passiert uns ein Fehler und diese eine Fehler kann alles zunichte machen.

00:18:02: und wir fragen uns dann obwohl neun Dinge funktioniert haben dennoch wegen dieser einen Sache ob wir überhaupt gut genug sind.

00:18:12: Und ich habe mich selber auch dann aber gefragt, warum ich eigentlich mein gesamtes unternehmerisches Leben nach seinem Ende bewerte.

00:18:23: Warum lasse ich zu, dass die Insolvenz die vielen Jahre davor überschattet?

00:18:29: Es ist nicht wichtig auch zu sehen, was man schon im Leben gemacht hat und was die erfolgreichen Projekte waren.

00:18:36: Welche Menschen ich vielleicht mal gefördert habe?

00:18:38: Die Arbeitsplätze, die wir gemeinsam geschaffen haben.

00:18:42: Die vielen Frauen, die die Emotion Empowert hat ihre ihren Weg zu gehen all die tollen Frauen, wie wir in die Öffentlichkeit gebracht haben.

00:18:50: Ich glaube das war ein sehr wichtiger Punkt für mich zu erkennen dass mein Unternehmen gescheitert ist aber dass ich als Mensch nicht geschaltet bin.

00:19:01: Und das ist nämlich ein riesiger Unterschied, denn... Ich weiß heute, ich habe Fehler gemacht und ich habe manche Entwicklungen falsch eingeschätzt.

00:19:10: Ich war an manchen Stellen zu optimistisch und ich hab auch an zu vielen Dingen vielleicht festgehalten Und dafür trage ich die Verantwortung und diese Erfahrungen habe ich wirklich sehr teuer erkauft.

00:19:25: Aber diese Fehler nehmen mir nicht meine Fähigkeiten, nicht meine Erfahrung, die ich gemacht hab' – und schon gar nicht meine Zukunft!

00:19:34: Vielleicht steht hier auch gerade an diesem Punkt, an dem ihr euch fragt ob du nochmal oder ob ihr noch mal anfangen könnt?

00:19:42: Ob ihr den nächsten Karriere-Shit noch schafft, wenn gerade etwas schiefgegangen ist oder ob ihr mir vierzig, fünfzig oder sechzig überhaupt noch etwas Neues wagen könnt und ich möchte euch dazu etwas mitgeben.

00:19:57: Vertraut nicht darauf das alles gut wird, vertraut immer darauf dass Ihr in Euch alles habt, dass Ihr eine Kraft entwickeln könnt ganz aus euch selbst, die euch dazu befähigt mit allem umzugehen was auf euch zukommen wird und das ist etwas was mir so wichtig es euch mit zu geben.

00:20:20: Deswegen das Prinzip Nummer zwei trust your strength vertraue deiner Kraft.

00:20:27: Und dazu gibt es auch von mir eine kleine Übung.

00:20:30: Schreibt euch doch eure persönliche Erfolgsliste und zwar nicht nur zehn Punkte oder vielleicht noch fünf, sondern ich bin mir sicher ihr schafft bis zu hundert Dinge alles was ihr in euren Leben gut geschafft habt beruflich wie privat große Erfolge oder kleine Sieger.

00:20:47: die Prüfung vor der ihr so viel Angst hatte und die trotzdem gut geklappt hat.

00:20:51: das schwierige Gespräch was ihr eigentlich umgehen wolltet oder die Entscheidung euch von jemandem zu trennen, der euch nicht mehr gut tat.

00:21:02: Die ihr geleistet habt oder die Krise, von der ihr dachtet, dass ihr sie nie überstehen werdet und die ihr schon längst hinter euch gelassen habt?

00:21:13: Ich verspreche, ihr werdet überrascht sein!

00:21:16: Es geht nämlich nicht darum wie perfekt euer Leben bisher war sondern es geht nur darum was ihr alle schon bewältigt habt Denn wir unterschätzen oft unsere eigene Kraft, weil wir viel zu sehr damit beschäftigt sind was uns noch fehlt oder was schief gelaufen ist.

00:21:35: Und deswegen noch einmal das Prinzip Nummer zwei meines Mutausbruchs Trust your strength vertraue deiner Kraft.

00:21:45: Bevor wir jetzt gleich weiter sprechen, möchte ich mit euch etwas teilen das mir wirklich am Herzen liegt.

00:21:50: Die Technikerkrankenkasse unterstützt diese neue Staffel von Kasia Trift und ich könnte mir für diesen Neustart keinen passenderen Partner wünschen.

00:21:59: Danke an die Techniker für das Vertrauen und die wunderbare Begleitung.

00:22:03: Ich bin seit über zwei Jahren selbst DK-Mitglied und habe selten erlebt, dass sich Gesundheit so unkompliziert und unterstützend anfühlen kann.

00:22:12: Denn die Technika unterstützt die Menschen dabei ihre Gesundheit aus eigener Kraft zu erhalten und zu fördern – als Gesundheitspartner bietet sie kruge Lösungen um die Gesundheit bestmöglich in die eigene Hand zu nehmen.

00:22:29: für etwas, das wir alle brauchen.

00:22:32: Den Druck nehmen und mehr Kraft geben – dieses Gefühl gut für sich sorgen zu dürfen ohne perfekt sein zu müssen!

00:22:39: Gerade in einer Staffel, in der es um Wendepunkte, um Mut, ums Aufstehen, um's Weitergehen geht und darum auf den eigenen Körper und die eigene Kraft zu hören passt das für mich einfach perfekt.

00:22:52: Mehr zur Kampagne der TK findet ihr unter tk.de.

00:22:56: slash du kannst.

00:22:58: Und jetzt zurück zu meinem Muteausbruch.

00:23:02: Wir kommen zum dritten Prinzip und das ist vielleicht das Prinzip, dass mich in meinem eigenen Leben am meisten herausgefordert hat.

00:23:09: Prinzip Nummer drei Jump before you're ready.

00:23:12: waage den Sprung.

00:23:15: Waage den sprung bevor du dich vollkommen bereit fühlst denn wenn ich auf mein Leben zurückblicke muss sich sagen Eigentlich selten perfekt vorbereitet für etwas war.

00:23:27: Ich wusste in der Krise als Emotion eingestellt werden sollte, dass die Marke einfach nicht eingestellt werden darf und das ich immer schon Unternehmerin sein wollte und bin einfach diesen Sprung gesprungen habe, diesen Spruch gewagt und mein eigenes Unternehmen hab dann mein eigener Medienunternehmen gegründet obwohl ich auch keinen einzigen Unternehmer kannte Einlasse.

00:23:53: Ich wollte nur, dass Emotion weiter besteht, dass wir Arbeitsplätze haben, das wir Frauen euch alle ermutigen, euren Weg zu gehen und ich hatte auf keinen Fall eine Garantie, dass es ja funktionieren würde und trotzdem würde ich's immer wieder tun.

00:24:08: Ich war auch nicht bereit für all die Herausforderungen, die dann mit der Selbstständigkeit kamen.

00:24:14: Ich war sicherlich nicht darauf vorbereitet, dann mitten im Aufbau noch Mutter zu werden – mit achtunddreißig.

00:24:21: und später als ich nach zehn Jahren dachte, jetzt habe ich endlich alles geschafft!

00:24:25: Jetzt kommen wir zum Ernten unserer Früchte, die wir mit so viel Liebe und so viel Kraft und soviel Geld da gesehen hatten.

00:24:36: Dann kam plötzlich Corona, und ich war mit meinem zweiten Kind schwanger.

00:24:40: Und wurde mit forty-fünf noch mal Mutter.

00:24:43: eben von Consti ... habe ich einfach selber gemerkt, dass das Leben einfach einen eigenen Plan für mich hat.

00:24:52: Und dann kam dazu noch die Insolvenz und zu einem Zeitpunkt wo ich eigentlich dachte jetzt bin ich kurz davor mein großes Ziel zu erreichen und eben nochmal das Unternehmen auf eine solide Basis zu stellen und nochmal durchzustarten Widerstand ich dann vor einer Entscheidung, was mache ich jetzt damit?

00:25:14: Wenn ich alles verloren habe.

00:25:17: Wofür kriege ich mich?

00:25:19: Was kann ich machen?

00:25:20: Weil ich weiß ja, dass man alles verlieren kann wenn man wieder etwas Neues aufbaut.

00:25:25: und trotzdem hab' ich mich ja jetzt wieder entschieden nochmal loszulegen Und sicherlich nicht mehr der gleiche Naivität für früher aber ganz sicher auch nicht mit dem Anspruch, alles hundertfünfzig Prozent zu können und für alle Hundertfünftig Prozent geben zu müssen.

00:25:44: Und das ist etwas was ich euch unbedingt ermitgeben möchte – dass es diesen Mut so haben einfach zu springen, auch wenn wir vielleicht nur achtzig Prozent bereit sind.

00:25:56: Denn ich denke, ich hätte nicht die Chance in meinem Leben wahrnehmen können wenn ich immer auf die hundertfünfzig Prozent Sicherheit gewartet hätte.

00:26:04: Sondern es war immer gut früher zu springen einfach loszugehen.

00:26:09: denn ich habe auch gelernt dass Mut oft in der Bewegung kommt wenn wir losgehen und das wir auch oft Klarheit bekommen wenn wir uns in Bewegungen setzen.

00:26:19: und das ist ...das Mut auch wirklich bedeutet aus Erfahrungen zu lernen und immer wieder auch offen trotz dieser Erfahrungen, die wir machen, die ja oft nicht die Guten sind.

00:26:33: Und es sind ja auch oft schlechte Erfahrungen trotzdem wieder was Neues zu wagen.

00:26:39: Auf meinem Weg habe ich viele Menschen kennengelernt, die immer auf den perfekten Zeitpunkt warten.

00:26:45: Also irgendwas zu starten wenn die Kinder aus dem Haus sind oder größer sind oder wenn das Konto besser gefüllt ist oder wenn sie noch eine Weiterbildung gemacht haben.

00:26:55: Wenn Sie sich endlich total sicher fühlen und ich bin davon überzeugt dass es nie diesen Zeitpunkt geben wird, indem wir hundertfünfzig Prozent bereit sind.

00:27:05: Und deswegen habe ich eine ganz einfache Regel für mich entwickelt und das ist die Achtzig-Prozent-Regel.

00:27:11: Wenn ich das Gefühl habe zu Achtzig Prozent vorbereitet zu sein lege ich einfach los und lerne die restlichen zwanzig Prozent unterwegs.

00:27:20: Natürlich gilt es auch nicht für jede Entscheidung, gerade bei finanziellen Risiken müssen wir sehr genau hinschauen.

00:27:27: das habe ich auf die ganz halte Tour lernen müssen.

00:27:31: aber bei ganz vielen Entscheidungen in unserem Leben ist nicht das fehlende Wissen das größte Hindernis sondern es ist eben diese Angst die Angst ein Fehler zu machen oder die Angst was die anderen denken könnten wenn schief geht oder einfach die Angst dass gut genug sind und noch nicht alles in uns haben, was wir brauchen.

00:27:50: Und deswegen holen wir uns in solchen Momenten dann auch die Meinung von ganz vielen Menschen und durch dieses Fragen von ganz viele Menschen, die auf dir eine ganze andere Vorstellung Und die ganz andere Risiken auch eingehen würden und ganz andere Prioritäten in ihrem Leben setzen, bekommen wir ganz unterschiedliche Empfehlungen.

00:28:12: Und plötzlich wissen wir gar nicht mehr was wir eigentlich wollten und deswegen möchte ich euch dazu ermutigen nicht zu viele Menschen zu fragen sondern euch viel häufiger zu fragen Was will ich wirklich?

00:28:24: Was will Ich wirklich in meinem Leben und was ist dann der nächste Shit und wie kann ich ihn gehen und dann einfach loszugehen?

00:28:32: Ich verspreche euch, im Gehen kommt die Klarheit.

00:28:35: Ihr werdet sehr schnell wissen das ist der richtige Weg für mich oder ihr bekommt die Klarkeit dass es nicht der richtige weg ist und dann könnt ihr nochmal umkehren oder noch mal einen neuen Weg eingehen.

00:28:46: also ich habe gelernt und möchte euch mitgeben dass Klarheit eben selten durch Nachdenken kommt sondern Klarheit entsteht durch Bewegung Und manchmal entsteht Mut tatsächlich erst, wenn wir schon gesprungen sind.

00:29:00: Deshalb ist die dritte Frage an euch.

00:29:03: Welche Entscheidung schiebt ihr gerade vor euch her?

00:29:06: Obwohl ihr tief in eurem inneren Längst wisst was ihr möchtet und vielleicht müsst ihr auch deswegen nicht euer ganzes Leben verändern.

00:29:15: Vielleicht reicht auch nur ein erstes Gespräch eine Bewerbung oder ein klares Nein- oder ein mutiges Ja zu etwas Jump before you're ready, denn manchmal ist das größte Risiko nicht dass wir scheitern sondern dass wir irgendwann zurückblicken und uns fragen warum wir eigentlich es nie versucht haben.

00:29:35: Zum Abschluss möchte ich euch noch einen Gedanken mitgeben.

00:29:39: Ich möchte keine Powerfrau mehr sein Denn wenn ich über Mut spreche muss sich das ergänzen.

00:29:47: Ich wollte immer die Powerfrau sein und allen zeigen, dass ich alles kann.

00:29:53: Immer wieder aufstehe, dass sich wahnsinnig viel Kraft habe, immer gut drauf bin und Unternehmenaufbau zwei Kinder habe und einfach alles machen kann und alles immer gut gelaunt.

00:30:04: Und dann habe ich eben in dieser Stille von der ich früher erzählt habe gemerkt, das ich total ausgepowert bin so gearbeitet habe und irgendwann angefangen hat nur noch zu funktionieren.

00:30:19: plötzlich auch das Gefühl ganz zu mir selbst verloren habe und gar nicht mehr gespürt habe, was es mir eigentlich gut tut.

00:30:26: Und was ich brauche damit ich überhaupt meine Energie zurückbekomme.

00:30:32: Ich hab gemerkt wenn ich wirklich erfolgreich sein will dann muss ich auf mich selbst achten und muss auf meine Gesundheit achten.

00:30:39: Und muss wieder anfangen mich selbst zu spüren.

00:30:42: Und ich hab auch gemerkt ich möchte nicht meiner Tochter und auch nicht all den jungen Frauen da draußen ein schlechtes Vorbild sein, dass Frauen immer sagt macht immer weiter egal ob ihr noch Kraft habt oder nicht geht.

00:30:54: Immer weiter beweist was ihr alles alleine könnt.

00:30:57: nein Ich habe gelernt, wenn ich unternehmerisch etwas beweisen möchte, etwas bewegen möchte die richtigen Entscheidungen treffen möchte dann darf ich nicht an meine eigenen Grenzen gehen.

00:31:10: Dann ist es wichtig herauszufinden wie ich auftanke und wann meine Grenzen sind und meine Grenze zu akzeptieren.

00:31:18: denn?

00:31:22: Widerspruch ist, auf seine Gesundheit zu achten und unternehmerischen Erfolg zu haben.

00:31:27: Im Gegenteil ich bin davon überzeugt dass Gesundheit keine Belohnung für Erfolg ist sondern seine Voraussetzung.

00:31:35: Und mir liegt es sehr am Herzen das ihr tief in euch verankert und deswegen auch Mut bekommt zum Nein sagen, zum Loslassen.

00:31:45: Und einfach wisst, dass es die wichtigste Entscheidung ist, die wir treffen müssen, die Entscheidung für die eigene Energie zu treffen also sich selbst zu schützen und auf die eigene energie zu achten.

00:32:00: Und vielleicht ist das jetzt der größte Unterschied zwischen der alten Kasia und der neuen Kasia, zu wissen dass ich selbst auf meine Energie achten muss.

00:32:09: So wie dieses Beispiel im Flugzeug Ich muss mir erst selbst die Maske aufsetzen, um atmen zu können bevor ich anderen helfen kann.

00:32:19: Insofern ist heute die wichtige Frage, die ihr euch stellen solltet und die ich mich immer wieder frage will ich das überhaupt noch?

00:32:29: Und wenn ja, zu welchem Preis?

00:32:31: Zum Schluss möchte ich noch einmal zu meiner Mutter zurückkehren, Und die trotzdem daran geglaubt hat, dass ein neues erfolgreiches Leben möglich ist.

00:32:48: Ich glaube das sie mir damit so den größten Geschenk er für mein Leben mitgegeben hat und zwar nicht die Garantie, dass immer alles gut wird sondern das Vertrauen darin, dass wir selbst etwas bewegen können.

00:33:02: Dass wir unserem Leben immer wieder eine neue Richtung mit geben können auch wenn wir Angst haben, auch wenn Wir Fehler machen und auch dann wenn wir andere enttäuschen oder auch dann, wenn andere gar nicht mehr an uns glauben.

00:33:16: Auch dann können wir unser Leben so leben wie es zu uns passt.

00:33:21: und wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, dann sehe ich nicht nur die Erfolge und ich sehe vor allem auch die vielen Momente in denen ich gezweifelt habe indem ich falsch entschieden habe oder in denen Ich auch Angst hatte.

00:33:34: Und ich weiß heute aber, dass alles gehört zu meinem Leben dazu.

00:33:40: Ich muss meine Geschichte nicht umschreiben!

00:33:42: Ich muss auch nicht beweisen, dass ich unverwundbar bin.

00:33:46: Ich darf einfach weitergehen mit all meinen Erfahrungen, mit meinen Stärken und mit meinen Fehlern.

00:33:53: Deswegen möchte ich euch zum Abschluss noch einmal meine drei Prinzipien mitgeben.

00:34:02: auch zu den Kapiteln, die nicht perfekt gelaufen sind.

00:34:05: Trust your strength!

00:34:07: Vertraue deiner Kraft!

00:34:09: Erinnere dich daran was du schon alles geschafft hast.

00:34:13: Jump before you're ready!

00:34:15: Waage den Sprung!

00:34:16: Auch wenn du noch nicht alle Antworten kennst, waage den sprung und vielleicht gibt es ja gerade in eurem Leben etwas für das ihr etwas mehr Mut gebrauchen könnt.

00:34:28: dann wünsche ich euch dass ihr euch selbst vertraut Dass ihr immer euren eigenen Weg geht und dass ihr euch nicht von der Angst vorm Scheitern abhalten lässt, euer Leben wirklich zu gestalten.

00:34:42: Denn das ist die wichtigste Erkenntnis aus meiner Geschichte – Das Ende ist nicht das Ende!

00:34:50: Manchmal ist es der Anfang von etwas was viel mehr zu euch passt.

00:34:55: Ich war bei mir das Ende nicht das Ende sondern es war der Anfang vom Etwas Wahre.

00:35:01: Und eins möchte ich euch auch noch dazu mitgeben, Mut ist kein Gefühl.

00:35:05: Mut ist eine Entscheidung und diese Entscheidung können wir immer wieder neu treffen!

00:35:11: Und jetzt möchte ich Euch zu etwas einladen.

00:35:14: Dauert nur fünf Minuten und das ist nur für Euch selbst, Euch persönlich.

00:35:19: stellt Euch diese drei Fragen.

00:35:20: Erstens welcher Teil meiner Geschichte macht mich stärker als ich vielleicht bisher geglaubt habe?

00:35:27: Zweitens Was habe ich mein Leben schon alles geschafft, worauf ich stolz sein darf?

00:35:33: Und drittens welche Entscheidung würde ich treffen wenn ich mir selbst ein bisschen mehr vertrauen würde.

00:35:39: Vielleicht schreibt ihr euch diese drei Antworten auf und vielleicht sprecht ihr auch mit einer Freundin darüber Oder vielleicht trifft ihr auch heute tatsächlich eine Entscheidung, die ihr schon viel zu lange vor euch her schiebt.

00:35:54: Es muss kein riesiger Schritt sein – es kann auch ein ganz kleiner Schritt sein!

00:36:00: Aber wenn ihr mögt, dann schreibt mir auch auf Instagram oder auf LinkedIn.

00:36:06: Ich würde mich sehr freuen zu erfahren welches der meiner drei Prinzipien die ich euch heute vorgetragen habe passt gerade am besten zu euch?

00:36:15: welche spricht euch am meisten an und was ist euer persönlicher Mutausbruch?

00:36:20: Ich freue mich wirklich von euch zu hören!

00:36:22: Vor allem glaube ich daran, dass wir voneinander sehr viel lernen können.

00:36:27: Wenn wir unsere Geschichten miteinander teilen und auch dazu möchte ich euch alle ermutigen, ehrlicher eure Geschichte miteinander zu teilen vor allem die Momente, die in eurem Leben mal nicht so gut gelaufen sind.

00:36:42: Und in der nächsten Folge freue ich mich jetzt auf Kasia Trift Lea Sophie Kramer eine Frau die selbst schon einige sehr große Wendepunkte erlebt hat.

00:36:54: Sie hat mit Amorelli ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und einen vielbeachteten Exit hingelegt, aber wir sprechen in unserer Podcastfolge nicht nur über ihre unternehmerischen Erfolge sondern auch darüber was sie dieser Erfolg manchmal auch gekostet hat und über Erschöpfung, über Grenzen und auch über die Frage wann es mutiger ist etwas geht zu lassen oder aufzuhören, als immer wieder weiterzumachen.

00:37:22: Es ist ein Gespräch, auf das ihr euch sehr freuen könnt und ich bin mir sicher, dass das Gespräch für euch auch einige neue Perspektiven bereithält.

00:37:31: also hört wieder rein bei Kasia trifft!

00:37:34: Und wenn euch diese Spezialfolge gefallen hat dann abonniert gerne meinen Podcast und teilt ihn mit den Menschen die vielleicht jetzt gerade mehr Mut brauchen oder die einfach über die Wendepunkte und all die Dinge, die wir aus diesem Krisen unseres Lebens lernen können erfahren wollen.

00:37:53: Danke dass ihr heute dabei wart bei Kasia Trift und denkt immer dran!

00:37:58: Ihr müsst nicht auf den perfekten Moment warten um euer Leben zu verändern.

00:38:02: Habt Mut, vertraut euch – und vor allem geht immer euren eigenen Weg.

00:38:10: Diese Folge von Kasia Trift wurde unterstützt von der Technikerkrankenkasse.

00:38:14: Danke an die TK für das Vertrauen und die Begleitung dieser Staffel!

00:38:19: Mehr über die Kampagne DuMustNichtDuKannst findet ihr unter tk.de slash dukannst.

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